PayPal vs. Stripe
Der bekannte Wallet-Button gegen den Entwickler-PSP mit dem niedrigsten Kartensatz. Beide wickeln Online-Zahlungen ab – aber sie zielen auf unterschiedliche Geschäfte.
Gebühren bei 100 € im Vergleich
| Anbieter | Standardsatz | Gebühr bei 100,00 € | Effektiv | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| StripegünstigsterEWR-Standard-Verbraucherkarten | 1,50% + 0,25 € | 1,75 € | 1,75% | offiziell (Juni 2026) |
| PayPalWaren & DL (Inland, ohne Checkout) | 2,49% + 0,35 € | 2,84 € | 2,84% | offiziell (30. April 2026) |
Standard-Online-Kartenzahlung mit EWR/EU-Verbraucherkarte, Stand Juni 2026. SumUp = Online-Satz (vor Ort 1,39 %); Klarna = Konditionen über einen Payment-Anbieter (Direktverträge individuell verhandelt). Reale Konditionen variieren je nach Kartentyp, Volumen und Vertrag. Alle Anbieter im Detail.
Für eine Standard-Kartenzahlung im Inland ist Stripe mit 1,5 % + 0,25 € klar günstiger als PayPal mit 2,49 % + 0,35 €(Waren & Dienstleistungen). Bei 100 € sind das 1,75 € statt 2,84 € – rund 1,09 € weniger pro Transaktion. Bei 1.000 € wächst der Abstand auf gut 10 €.
Worin sie sich wirklich unterscheiden
PayPal: Reichweite & Vertrauen
PayPals Stärke ist nicht der Preis, sondern die Conversion. Millionen Käufer haben ein PayPal-Konto und kaufen mit zwei Klicks – ohne Kartendaten einzutippen. Der Käuferschutz senkt die Hemmschwelle zusätzlich. Für Shops, bei denen ein vertrauter Checkout-Button Warenkorbabbrüche verhindert, kann der höhere Satz günstiger sein als ein verlorener Verkauf.
Stripe: niedriger Satz & Plattform
Stripe ist auf Entwickler und wiederkehrende Erlöse ausgelegt: niedrigster Standard-Kartensatz, eine ausgereifte API, Abo-Verwaltung (Billing), Betrugsschutz (Radar) und Plattform-Auszahlungen (Connect). Der Preis dafür ist etwas Integrationsaufwand – ein fertiger Button wie bei PayPal ist es nicht.
Wann welcher Anbieter gewinnt
- Stripe, wenn Sie einen Shop oder ein SaaS mit Abos betreiben, Wert auf den niedrigsten Kartensatz legen und Entwicklungsressourcen haben.
- PayPal, wenn maximale Reichweite und ein vertrauter One-Click-Button zählen – besonders bei Einmalkäufen und unbekannteren Shops.
- Beides parallelist verbreitet: Stripe für Karten & Abos, PayPal als zusätzliche Wallet-Option. So bedienen Sie beide Käufertypen.
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