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Webentwicklung

Was kostet eine professionelle Website 2026? Ehrliche Preise für KMU

Website erstellen lassen: Was kostet es wirklich? Preistabelle nach Website-Typ, versteckte Kosten, WordPress vs. Next.js Vergleich + Förderungsmöglichkeiten.

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Julian Abt

Gesellschafter & Automatisierungs-Experte

24. März 20269 Min. Lesezeit
Kostenübersicht Website-Erstellung für KMU 2026

Die kurze Antwort

Eine professionelle Business-Website, die tatsächlich Kunden bringt, kostet 10.000 bis 15.000 EUR einmalig plus 2.000 bis 4.000 EUR jährlich für Wartung, Hosting und SEO. Wer unter 5.000 EUR angeboten bekommt, sollte kritisch fragen, was alles nicht enthalten ist.

Aber diese Zahlen allein helfen Ihnen nicht weiter. Was Sie wirklich wissen müssen: Welcher Website-Typ passt zu Ihrem Unternehmen? Wo können Sie sparen, ohne an Qualität zu verlieren? Und welche versteckten Kosten kommen auf Sie zu?

In diesem Artikel zeige ich Ihnen alle Preise transparent — als jemand, der täglich Websites für KMU baut.


Website-Kosten nach Typ: Die ehrliche Preistabelle

Visitenkarten-Website (1–5 Seiten)

Für Einzelunternehmer, Freiberufler oder Betriebe, die einfach online präsent sein möchten.

AnbieterPreißpanneWas Sie bekommen
Baukasten (Wix, Jimdo)200–600 EUR/JahrTemplate-Design, eingeschränkte Anpassung, eigene Pflege
Freelancer1.000–3.000 EURIndividuelles Design, SEO-Grundlagen, responsive
Agentur2.500–5.000 EURPremium-Design, Content-Erstellung, Strategie-Beratung

Meine Einschätzung: Für eine reine Visitenkarte reicht ein Baukasten. Sobald Sie aber Kunden gewinnen wollen (nicht nur informieren), brauchen Sie mehr.

Business-Website (5–15 Seiten)

Der Standard für KMU: Leistungsseiten, Kontaktformular, Blog, lokales SEO.

AnbieterPreißpanneWas Sie bekommen
Baukasten (Wix, Jimdo)360–960 EUR/JahrBegrenzte SEO, langsame Ladezeiten, Template-Look
Freelancer2.000–8.000 EURIndividuell, SEO-optimiert, aber oft kein Support nach Launch
Agentur5.000–15.000 EURFull Service: Design, Texte, SEO, Wartung, Strategie

Meine Einschätzung: Die meisten KMU brauchen genau diesen Typ. Investieren Sie lieber 8.000–12.000 EUR in eine Website, die Kunden bringt, als 3.000 EUR in eine, die nur existiert.

E-Commerce / Online-Shop

AnbieterPreißpannePlattform
Baukasten (Shopify)~400 EUR/Jahr + 2% GebührenShopify Basic
Freelancer (WooCommerce)3.000–12.000 EURWordPress + WooCommerce
Agentur (individuell)8.000–30.000 EURShopify Plus, WooCommerce, Shopware
Enterprise25.000–80.000 EURShopware, individuelle Lösung

Custom Web-Applikation

Kundenportale, Buchungssysteme, interne Tools:

KomplexitätFreelancerAgentur
MVP (Prototyp)5.000–20.000 EUR20.000–35.000 EUR
Business App15.000–40.000 EUR40.000–80.000 EUR
Enterprise30.000–100.000 EUR90.000–200.000+ EUR

Die laufenden Kosten: Was jeden Monat anfällt

Viele Unternehmer kalkulieren nur die Erstellung — und sind dann überrascht, was danach kommt.

Hosting & Domain

PostenKosten
Domain (.de)10–16 EUR/Jahr
Shared Hosting2–15 EUR/Monat
Managed WordPress Hosting15–50 EUR/Monat
Modernes Hosting (Vercel/Netlify)0–20 EUR/Monat
SSL-Zertifikat0 EUR (Let's Encrypt ist kostenlos)

Wartung & Pflege

Hier wird es teuer — besonders bei WordPress:

LeistungWordPressModerner Stack (Next.js)
Updates & Backups50–100 EUR/Monat0–50 EUR/Monat
Sicherheitsmonitoring200–600 EUR/JahrNicht nötig
Performance-Optimierung200–500 EUR/JahrNicht nötig
Premium-Plugins100–500 EUR/Jahr0 EUR
Gesamt pro Jahr2.000–6.400 EUR0–840 EUR

Das ist der Grund, warum ich keine WordPress-Websites mehr baue. Die laufenden Kosten fressen den Preisvorteil bei der Erstellung innerhalb von 12–18 Monaten auf.


Versteckte Kosten, die 90% der Anbieter verschweigen

1. Texterstellung: 2.000–5.000 EUR

Eine leere Website bringt keine Kunden. Professionelle Texte kosten:

  • 80–400 EUR pro Seite (SEO-optimiert)
  • 150–400 EUR pro Blogartikel (1.000–1.500 Wörter)
  • Gesamt für eine 10-Seiten-Website: 2.500–5.000 EUR

Viele Agenturen lassen diese Kosten bewusst weg und liefern leere Seiten mit "Lorem ipsum".

2. Professionelle Fotos: 300–2.000 EUR

Stockfotos erkennt jeder. Authentische Fotos von Ihrem Team, Ihren Räumen und Ihrer Arbeit machen den Unterschied. Ein Fotograf kostet 500–2.000 EUR für einen halben Tag — aber die Bilder nutzen Sie jahrelang.

3. SEO-Einrichtung: 1.500–4.000 EUR

Ohne SEO findet niemand Ihre Website. Die Ersteinrichtung umfasst:

  • Keyword-Recherche (500–1.500 EUR)
  • On-Page-Optimierung (500–2.000 EUR)
  • Google Search Console & Analytics (200–500 EUR)
  • Google Business Profil (300–800 EUR)

4. DSGVO-Compliance: 500–2.000 EUR

  • Datenschutzerklärung vom Anwalt: 500–1.500 EUR
  • Cookie-Consent-Tool: 39–360 EUR/Jahr
  • DSGVO-konforme Einrichtung: 200–500 EUR

Seit 2026 gilt: Der "Alle ablehnen"-Button muss auf der ersten Ebene stehen und optisch gleichwertig zum "Alle akzeptieren"-Button sein. Dark Patterns wie farbliches Nudging sind verboten.

Gesamtrechnung: Was eine Website WIRKLICH kostet

PostenVisitenkarteBusinessE-Commerce
Erstellung2.500–5.000 EUR5.000–15.000 EUR8.000–30.000 EUR
Texte & Fotos1.000–2.000 EUR2.500–5.000 EUR3.000–8.000 EUR
DSGVO & Cookies300–500 EUR500–1.000 EUR500–1.500 EUR
SEO-Einrichtung500–1.500 EUR1.500–4.000 EUR2.000–5.000 EUR
Gesamt einmalig4.300–9.000 EUR9.500–25.000 EUR13.500–44.500 EUR
Laufend pro Jahr600–2.000 EUR2.000–6.000 EUR3.000–12.000 EUR

WordPress vs. moderner Tech-Stack: Der 3-Jahres-Vergleich

Viele Agenturen bauen WordPress-Websites, weil sie günstig in der Erstellung sind. Über 3 Jahre sieht die Rechnung aber anders aus:

WordPressNext.js (moderner Stack)
Erstellung8.000 EUR12.000 EUR
Laufende Kosten (3 Jahre)6.000–19.200 EUR0–2.520 EUR
Sicherheits-Notfälle500–3.000 EUR~0 EUR
Gesamt nach 3 Jahren14.500–30.200 EUR12.000–14.520 EUR

Warum die Wartungskosten so unterschiedlich sind

  • WordPress hat tausende Plugins, die regelmäßig Updates brauchen. Plugin-Konflikte und Sicherheitslücken verursachen Kosten. Im März 2026 musste WordPress drei Notfall-Updates innerhalb von 24 Stunden ausliefern.
  • Next.js hat keine Plugins im traditionellen Sinn. Es gibt keine Datenbank-Angriffsfläche und keine Plugin-Konflikte.

Performance-Unterschied

MetrikWordPressNext.js
Lighthouse Score50–7590–100
Ladezeit (LCP)2,5–4,5 Sekunden0,5–1,5 Sekunden
Core Web Vitals bestanden33% aller WP-Sites85%+ aller Next.js-Sites

Jede Sekunde längere Ladezeit kostet 7% Conversion Rate. Eine WordPress-Site mit 3,5 Sekunden Ladezeit verliert gegenüber einer Next.js-Site mit 1 Sekunde rechnerisch 17,5% aller potenziellen Kunden.


Förderungen: Bis zu 50% zurückbekommen

Sie müssen nicht alles selbst bezahlen. Diese Programme gibt es 2026:

ProgrammBundeslandMax. FörderungFörderquote
Digitalbonus StandardBayern7.500 EURbis 50%
Digitalbonus PlusBayern30.000 EURbis 50%
MID DigitalNRW15.000 EURbis 50%
BAFA UnternehmensberatungBundesweit2.800 EUR80%
DigitalisierungsprämieBaden-WürttembergVariabelVariabel
DigitalbonusThüringen15.000 EURbis 50%
InnovationsgutscheinBrandenburgbis 250.000 EURbis 50%
Digital InnovationSachsen-Anhalt70.000 EURbis 50%

Praxisbeispiel

Ein Handwerksbetrieb in Bayern beauftragt eine Website für 10.000 EUR:

  • Digitalbonus Standard: 5.000 EUR Zuschuss (50%)
  • Eigenanteil: nur 5.000 EUR
  • Wichtig: Antrag muss VOR der Beauftragung gestellt werden!

Alle Förderprogramme im Überblick →


Lohnt sich die Investition? ROI-Rechnung

Was eine gute Website bringt

Rechenbeispiel für einen Handwerker/Dienstleister:

KennzahlWert
Durchschnittlicher Auftragswert2.000 EUR
Monatliche Website-Besucher (nach 6 Monaten SEO)500
Conversion Rate (Anfragen)3%
Abschlussrate30%
Aufträge pro Monat4,5
Umsatz pro Monat9.000 EUR
Umsatz pro Jahr108.000 EUR

Investition: 11.000 EUR (Erstellung + erstes Jahr Wartung) ROI im ersten Jahr: 882%

Selbst bei der Hälfte der Besucher und niedrigerer Conversion bleibt der ROI bei über 400%.

Kosten pro Lead nach Kanal

KanalKosten pro LeadAbschlussrate
SEO (Website)15–50 EUR14,6%
Google Ads30–150 EUR1,7%
Social Media20–80 EUR1–3%
Kaltakquise50–200 EUR1–2%
Empfehlungen~0 EUR25–50%

SEO-Leads konvertieren 8,6-mal besser als Outbound-Leads — und kosten weniger.


Wo Sie sparen können (und wo nicht)

Hier sparen

  • Hosting: Vercel/Netlify statt teures Managed Hosting (Ersparnis: 200–400 EUR/Jahr)
  • Texte: Die wichtigsten Seiten selbst schreiben (mit KI-Unterstützung), nur Startseite und Leistungsseiten professionell texten lassen
  • Fotos: Smartphone-Fotos bei gutem Licht statt Fotograf (für den Anfang)
  • Cookie-Consent: Kostenlose Tools wie Klaro statt Cookiebot (39 EUR statt 360 EUR/Jahr)
  • Förderung nutzen: Bis zu 50% der Kosten zurückbekommen

Hier nicht sparen

  • Mobile Optimierung: 70% der Besucher kommen vom Handy
  • Ladezeit: Jede Sekunde kostet 7% Conversion
  • SEO-Grundlagen: Ohne SEO keine Besucher, ohne Besucher kein Umsatz
  • DSGVO-Compliance: Abmahnungen kosten 1.000–50.000+ EUR
  • Professionelles Design: Vertrauen entsteht in den ersten 3 Sekunden

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?

Eine einfache Visitenkarten-Website kostet bei einem Freelancer 1.000–3.000 EUR, bei einer Agentur 2.500–5.000 EUR. Mit Texten, Fotos und DSGVO-Setup liegen die realistischen Gesamtkosten bei 4.300–9.000 EUR. Baukästen wie Jimdo starten ab 15 EUR/Monat, bieten aber eingeschränkte SEO und Performance.

Wie viel kostet eine professionelle Firmenwebsite?

Eine professionelle Business-Website mit 5–15 Seiten, SEO-Optimierung und professionellen Texten kostet realistisch 9.500–25.000 EUR einmalig plus 2.000–6.000 EUR jährliche Betriebskosten. Der Großteil der Kosten entsteht nicht durch die technische Erstellung, sondern durch Content, SEO und DSGVO-Compliance.

Was kostet eine Website monatlich?

Die monatlichen Kosten hängen vom Tech-Stack ab. WordPress: 170–530 EUR/Monat (Hosting + Wartung + Sicherheit). Moderner Stack (Next.js): 0–70 EUR/Monat. Dazu kommen optionale Kosten für Content-Pflege (300–600 EUR/Monat) und laufendes SEO (500–3.000 EUR/Monat).

Lohnt sich eine teure Website für ein kleines Unternehmen?

Ja, wenn sie Kunden bringt. Eine 10.000 EUR Website, die monatlich 4–5 Aufträge à 2.000 EUR generiert, hat sich nach 2 Monaten bezahlt. Die Frage ist nicht, ob Sie sich eine gute Website leisten können — sondern ob Sie es sich leisten können, keine zu haben.

WordPress oder Next.js — was ist günstiger?

WordPress ist initial 30–40% günstiger. Über 3 Jahre ist Next.js aber 30–50% günstiger durch deutlich niedrigere Wartungskosten (0–840 EUR/Jahr vs. 2.000–6.400 EUR/Jahr). Dazu kommt bessere Performance, die direkt mehr Conversions bedeutet.


Fazit: So viel sollten Sie investieren

Meine ehrliche Empfehlung nach hunderten KMU-Projekten:

  1. Minimum: 5.000 EUR für eine solide Website, die gefunden wird
  2. Sweet Spot: 8.000–12.000 EUR für eine Website, die aktiv Kunden gewinnt
  3. Premium: 15.000–25.000 EUR für eine maßgeschneiderte Lösung mit Automatisierung

Nutzen Sie Förderprogramme, um 30–50% der Kosten zurückzubekommen. Und investieren Sie in einen modernen Tech-Stack — die Wartungskosten danken es Ihnen.


Sie möchten wissen, was eine Website konkret für Ihr Unternehmen kosten würde? In einer kostenlosen Erstberatung analysieren wir Ihre Situation und erstellen ein transparentes Angebot — ohne versteckte Kosten.

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Ich habe gerade den Artikel "Was kostet eine professionelle Website 2026? Ehrliche Preise für KMU" (Kategorie: Webentwicklung) gelesen.

Zusammenfassung: Website erstellen lassen: Was kostet es wirklich? Preistabelle nach Website-Typ, versteckte Kosten, WordPress vs. Next.js Vergleich + Förderungsmöglichkeiten.

Bitte hilf mir:
1. Die wichtigsten Erkenntnisse für mein Unternehmen zusammenzufassen
2. Einen konkreten Aktionsplan zu erstellen, wie ich das Gelernte umsetzen kann
3. Welche Tools oder Services ich dafür brauche
4. Mit welchem Schritt ich am besten starte

Meine Branche: [hier eingeben]
Meine groesste Herausforderung: [hier eingeben]
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Julian Abt

Gesellschafter & Automatisierungs-Experte

Julian Abt ist Gesellschafter der AutomationsManufaktur und seit Jahren auf Workflow-Automatisierung fuer deutsche KMU spezialisiert. Er arbeitet operativ mit n8n, Make und Zapier in Kundenprojekten — vom Handwerksbetrieb ueber Steuerkanzleien bis zur KFZ-Werkstatt — und entwickelt Lead-Generierungs- und Marketing-Automations-Setups, die ohne grosse IT-Abteilung laufen. Schwerpunkt: DSGVO-konforme Automatisierungen und n8n-basierte KI-Workflows fuer Dienstleister.

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