DSGVO-Paket für KMU 2026 (Komplettlösung)
Komplettpaket für KMU: Datenschutzerklärung + AVV + TOM-Katalog + Verfahrensverzeichnis + Mitarbeiter-Schulung. Basis gratis, Premium auf Anfrage.
Basis-Version kostenlos zum Download. Premium-Variante mit individuellen Anpassungen und juristischer Prüfung auf Anfrage.
Was gehört in ein DSGVO-Komplettpaket?
Für KMU sind diese DSGVO-Bausteine Pflicht:
1. **Datenschutzerklärung auf der Website** (DSGVO Art. 13) 2. **Impressum mit Datenschutz-Hinweisen** (§5 TMG) 3. **Cookie-Banner mit Opt-In** (TTDSG §25) 4. **AVV mit allen Dienstleistern** (DSGVO Art. 28) 5. **TOM-Katalog** (technisch-organisatorische Maßnahmen) 6. **Verfahrensverzeichnis** (Art. 30 DSGVO, ab 20 MA oder bei sensiblen Daten) 7. **Mitarbeiter-Schulung** (dokumentiert, jährlich) 8. **Incident-Response-Plan** (Datenpannen innerhalb 72h melden) 9. **Datenschutzbeauftragter** (ab 20 MA Pflicht) 10. **Einwilligungs-Dokumentation** (für Newsletter, Marketing)
Häufige Lücken bei KMU
Wir sehen in Audits immer wieder dieselben Schwächen:
- **Nur vage Datenschutzerklärung** (Copy-Paste aus 2018, nicht aktualisiert) - **Keine AVVs mit Dienstleistern** (Google, Microsoft, Newsletter-Tool) - **Unvollstaendiger Cookie-Banner** (kein Opt-In, kein Widerruf) - **Keine Mitarbeiter-Schulung** (oder nicht dokumentiert) - **Kein Verfahrensverzeichnis** (obwohl Pflicht ab 20 MA) - **Server in USA ohne DPF-Prüfung** (Schrems-II-Problem) - **Google Fonts online** (nicht selbst-gehostet) - **WordPress-Plugins** ohne DSGVO-Prüfung
Solche Lücken werden zunehmend abgemahnt - nicht nur von Behörden, sondern auch von Mitbewerbern und Abmahn-Anwälten.
Pflicht-Zeitplan und Meldefristen
**Datenpanne nach Art. 33 DSGVO:** - Innerhalb 72 Stunden an Aufsichtsbehörde melden - Bei hohem Risiko für Betroffene: auch direkt an Betroffene melden (Art. 34)
**Jährliche Aufgaben:** - Verfahrensverzeichnis aktualisieren - Mitarbeiter-Schulung durchführen + dokumentieren - Prüfung AVVs (neue Dienstleister? AVV aktuell?) - Prüfung Datenschutzerklärung (neue Tools? neue Zwecke?) - Backup-Restore-Test
**Bei Änderungen:** - Neuer Datenverarbeitungs-Zweck -> Datenschutzerklärung + Verfahrensverzeichnis aktualisieren - Neue Tools -> AVV, DSE, ggf. Einwilligung - Neue Mitarbeiter -> Schulung, Vertraulichkeits-Erklärung
In welcher Reihenfolge umsetzen?
Wer bei null startet, sollte die DSGVO-Bausteine nicht parallel, sondern in einer sinnvollen Reihenfolge angehen - so vermeiden Sie Doppelarbeit:
1. **Bestandsaufnahme** - welche Daten verarbeiten Sie, mit welchen Tools, auf welchen Servern? Diese Liste ist die Grundlage für alles Weitere. 2. **Verträge sichern** - AVVs mit allen Dienstleistern abschließen (Hosting, Newsletter, Cloud, CRM). 3. **Website rechtssicher machen** - Datenschutzerklärung, Impressum und Cookie-Banner aufeinander abgestimmt umsetzen. 4. **Interne Prozesse** - Verfahrensverzeichnis anlegen, Mitarbeiter schulen, Incident-Response-Plan definieren. 5. **Routine etablieren** - jährliche Prüfung terminieren, damit der Stand nicht wieder veraltet.
Dieser schrittweise Aufbau ist auch deshalb sinnvoll, weil viele Bausteine aufeinander aufbauen: Die Datenschutzerklärung verweist auf Tools, für die Sie zuvor AVVs brauchen, und der Cookie-Banner setzt voraus, dass Sie wissen, welche Tracking-Dienste überhaupt im Einsatz sind. Für KMU ist eine BAFA-geförderte Beratung hier oft der schnellste Weg zu einem belastbaren Gesamtbild.
Premium-Variante auf Anfrage
Wenn Sie mehr brauchen als die Basis-Vorlage - wir bieten angepasste, juristisch geprüftes Premium-Pakete.
Häufige Fragen
Ab wann bin ich DSGVO-pflichtig?
Ab dem Moment, in dem Sie personenbezogene Daten verarbeiten - das umfasst Kunden-Adressen, Mitarbeiter-Daten, Website-Besucher-Daten (Cookies, Logfiles). Praktisch: fast jedes KMU.
Brauche ich einen externen Datenschutzbeauftragten?
Pflicht ab 20 Mitarbeitern, die regelmäßig personenbezogene Daten verarbeiten. Bei sensiblen Daten (Gesundheit, Religion, Minderjaehrige) schon frueher. Externer DSB ist oft günstiger als interner (ab ca. 200 EUR/Monat möglich).
Was kostet ein kompletter DSGVO-Check?
Die Basis-Vorlagen aus unserem Paket sind kostenlos. Für einen vollständigen, anwaltlich geprüften DSGVO-Check Ihrer Website, Prozesse und Dienstleister bieten wir individuelle Beratung an. BAFA-Förderung (bis 50% Zuschuss) möglich.
Wie sichere ich mich gegen Abmahnungen ab?
1. Aktuelle Datenschutzerklärung (jährlich prüfen), 2. Opt-In-Cookie-Banner, 3. Keine Google Fonts online, 4. AVVs mit allen Dienstleistern, 5. Selbst-gehostete YouTube-Previews, 6. Regelmäßige Audits.
Kann ich das DSGVO-Paket auch für mehrere Websites nutzen?
Die Basis-Vorlagen ja - jede Website braucht eine eigene Datenschutzerklärung mit eigenen Tools. Für mehrere Websites empfehlen wir Premium-Paket mit Multi-Domain-Support und automatischer Aktualisierung.
Verwandte Vorlagen
Datenschutzerklärung
DSGVO-konforme Datenschutzerklärung mit allen Pflichtangaben. Ohne Juristen-Stundensatz, aber vollständig rechtssicher.
Cookie-Banner
Rechtssicherer Cookie-Banner mit Opt-In-Pflicht. HTML/CSS-Snippet zum direkten Einbetten. TTDSG-konform.
AVV-Vorlage
Vollständige AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) mit TOM-Katalog. Für Agenturen, Dienstleister und Auftraggeber im DSGVO-Kontext.
Impressum-Generator
Rechtssicheres Impressum in 2 Minuten generieren. Volle TMG/DL-InfoV-Konformität. Für Freelancer, KMU und Online-Shops.
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