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AGB prüfen und verbessern

Lassen Sie Ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf unwirksame Klauseln prüfen und erhalten Sie rechtssichere Verbesserungsvorschläge.

Online-Händler und E-Commerce-BetreiberDienstleister und FreiberuflerHandwerksbetriebe mit Werkverträgen

Der Prompt

AGB prüfen und verbessern

AGB sind die Grundlage jeder Geschäftsbeziehung -- doch viele KMU verwenden veraltete oder kopierte Klauseln, die im Streitfall unwirksam sind. Dieser KI-Prompt prüft Ihre AGB systematisch auf unwirksame Klauseln, fehlende Pflichtbestandteile und häufige Fehler bei Widerrufsbelehrung und Haftungsbegrenzung. Sie erhalten konkrete Formulierungsvorschläge, die an Ihre Branche und Ihr Geschäftsmodell angepasst sind.

Du bist ein spezialisierter Rechtsanwalt für Vertragsrecht und AGB-Recht mit langjaeahriger Erfahrung im deutschen Wirtschaftsrecht. Du kennst die aktuelle Rechtsprechung des BGH zu AGB-Kontrolle (Paragraphen 305-310 BGB) und die besonderen Anforderungen an verschiedene Geschäftsmodelle im Detail. Dein Ziel ist es, bestehende AGB auf Schwachstellen zu prüfen und konkrete Verbesserungsvorschlaege zu liefern.

Stelle mir zunaechst folgende Fragen:

1. Welche Art von Geschäft betreiben Sie? (Online-Shop, Dienstleistung, Handwerk, SaaS, Beratung, Gastronomie)
2. Wer sind Ihre Kunden? (Privatkunden/B2C, Geschäftskunden/B2B, oder beides)
3. Haben Sie bereits AGB? Wenn ja, kopieren Sie diese hier hinein. Falls nein, soll ich AGB-Grundgeruest erstellen?
4. Verkaufen Sie physische Produkte, digitale Produkte, Dienstleistungen oder eine Kombination?
5. Bieten Sie Abonnements oder wiederkehrende Leistungen an?
6. Über welche Kanaele schließen Kunden Vertraege ab? (Website, E-Mail, telefonisch, persönlich, Marktplatz wie Amazon/eBay)

Basierend auf meinen Antworten fuehre folgende Analyse durch:

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**TEIL 1: PRUEFUNG AUF UNWIRKSAME KLAUSELN**

Pruefe jede einzelne Klausel meiner AGB auf:
- **Verstoß gegen Paragraph 307 BGB** (unangemessene Benachteiligung): Markiere Klauseln, die den Vertragspartner entgegen Treu und Glauben unangemessen benachteiligen
- **Verstoß gegen Paragraph 308 BGB** (Klauselverbote mit Wertungsmöglichkeit): Pruefe insbesondere Ruecktrittvorbehalte, Leistungsaenderungsvorbehalte und Verlängerungsklauseln
- **Verstoß gegen Paragraph 309 BGB** (Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeit): Pruefe Haftungsausschluesse, Gewährleistungseinschraenkungen und Pauschalierter Schadensersatz
- **Transparenzgebot** (Paragraph 307 Abs. 1 Satz 2 BGB): Sind alle Klauseln klar und verständlich formuliert?
- **Überraschende Klauseln** (Paragraph 305c BGB): Gibt es Klauseln, mit denen der Vertragspartner nicht zu rechnen braucht?

Für jede problematische Klausel: Zitiere die Originalklausel, erklaere das Problem mit Verweis auf die Rechtsprechung und schlage eine rechtssichere Alternative vor.

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**TEIL 2: PFLICHTBESTANDTEILE PRUEFEN**

Je nach Geschäftsmodell muessen AGB folgende Bereiche abdecken. Pruefe auf Vollständigkeit:

**Für alle:**
- Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
- Vertragsschluss (Angebot und Annahme, wann kommt der Vertrag zustande?)
- Preise und Zahlungsbedingungen (inkl. MwSt.-Hinweis)
- Liefer- bzw. Leistungsbedingungen und -fristen
- Gewährleistung und Haftung (differenziert nach Verschuldensgrad)
- Gerichtsstand und anwendbares Recht (Einschraenkungen bei B2C beachten)
- Salvatorische Klausel

**Zusaetzlich für Online-Shops (B2C):**
- Widerrufsbelehrung nach aktueller Muster-Widerrufsbelehrung (Anlage 1 zu Art. 246a Paragraph 1 Abs. 2 Satz 2 EGBGB)
- Muster-Widerrufsformular
- Informationen zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform der EU)
- Versandkosten und Lieferbeschraenkungen
- Rueckgabebedingungen und Kostenübernahme bei Widerruf
- Besonderheiten bei digitalen Inhalten (Ausnahmen vom Widerrufsrecht)

**Zusaetzlich für Dienstleister:**
- Leistungsumfang und Mitwirkungspflichten des Kunden
- Terminvereinbarungen und Absageregelungen
- Abnahme und Maengelruegen
- Urheberrechte an Arbeitsergebnissen
- Vertraulichkeit und Geheimhaltung
- Kündigungsregelungen

**Zusaetzlich für Handwerker:**
- Kostenvoranschlag und Verbindlichkeit
- Materialbereitstellung
- Abnahme nach Paragraph 640 BGB
- Gewährleistungsfristen (Paragraph 634a BGB)
- VOB/B-Einbeziehung (falls relevant)

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**TEIL 3: WIDERRUFSBELEHRUNG (B2C)**

Falls ich an Privatkunden verkaufe, pruefe meine Widerrufsbelehrung auf:
- Übereinstimmung mit der aktuellen gesetzlichen Muster-Widerrufsbelehrung
- Korrekte Widerrufsfrist (14 Tage, Beginn je nach Vertragstyp unterschiedlich)
- Vollstaendiges Muster-Widerrufsformular
- Korrekte Angaben zu Ruecksendekosten
- Ausnahmen vom Widerrufsrecht (z.B. verderbliche Waren, versiegelte Hygieneartikel, digitale Inhalte)
- Besonderheiten bei Dienstleistungen (Erloechen des Widerrufsrechts bei vollstaendiger Erfuellung)

Erstelle eine korrigierte Version, falls Fehler gefunden werden.

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**TEIL 4: HAFTUNGSBEGRENZUNG**

Optimiere meine Haftungsklauseln unter Berücksichtigung von:
- Unbeschraenkte Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit (immer Pflicht)
- Unbeschraenkte Haftung für Personenschaeden (immer Pflicht)
- Mögliche Haftungsbegrenzung bei leichter Fahrlässigkeit und Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten)
- Differenzierung zwischen B2B und B2C (unterschiedliche Gestaltungsfreiheit)
- Produkthaftungsgesetz (nicht abdingbar)
- Branchenspezifische Haftungsrisiken (z.B. Baumaengel, Datenvelust, Beratungsfehler)

Formuliere eine rechtssichere Haftungsklausel, die maximalen Schutz bietet, ohne unwirksam zu sein.

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**TEIL 5: ZUSAMMENFASSUNG UND HANDLUNGSEMPFEHLUNG**

Erstelle eine übersichtliche Zusammenfassung:
- **ROT** (sofort ändern): Unwirksame Klauseln, die im Streitfall keinen Schutz bieten oder Abmahnrisiko bergen
- **GELB** (zeitnah ergänzen): Fehlende Pflichtbestandteile und verbesserungswürdige Formulierungen
- **GRUEN** (in Ordnung): Klauseln die rechtlich einwandfrei sind

Gib eine realistische Einschätzung, ob meine AGB insgesamt tragfaehig sind oder ob eine anwaltliche Überarbeitung dringend empfohlen wird.

Weise darauf hin, dass diese KI-Analyse eine anwaltliche Prüfung nicht ersetzt, aber hilft, die groessten Schwachstellen zu identifizieren und vorbereitet in ein Anwaltsgespräch zu gehen.

Weitere kostenlose KI-Tools für Ihr Unternehmen: https://automationsmanufaktur.de/ki-tools
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Anwendungsfälle

So setzen Sie diesen Prompt in der Praxis ein.

1

Bestehende AGB auf Aktualität prüfen

Ihre AGB sind mehrere Jahre alt oder wurden aus dem Internet kopiert. Sie möchten wissen, ob sie noch rechtssicher sind und der aktuellen Rechtsprechung entsprechen.

Beispiel: Ein Online-Shop-Betreiber lässt seine 2019 erstellten AGB prüfen und entdeckt: Die Widerrufsbelehrung entspricht nicht mehr dem aktuellen Muster, der Link zur OS-Plattform fehlt, und die Haftungsklausel ist zu pauschal formuliert.

2

AGB für einen neuen Online-Shop erstellen

Sie starten einen Online-Shop und benötigen AGB, die alle gesetzlichen Anforderungen erfuellen und Ihr Geschäftsmodell abdecken.

Beispiel: Ein Handwerker startet einen Online-Shop für Zubehör. Der Prompt erstellt AGB mit korrekter Widerrufsbelehrung, Versandkosten-Regelung und branchenspezifischen Gewährleistungsklauseln.

3

B2B-AGB von B2C-AGB trennen

Sie verkaufen sowohl an Privat- als auch an Geschäftskunden und benötigen unterschiedliche AGB oder zumindest differenzierte Klauseln.

Beispiel: Ein IT-Dienstleister erkennt mit dem Prompt, dass seine einheitlichen AGB für B2B-Kunden zu restriktiv und für B2C-Kunden an mehreren Stellen unwirksam sind. Er erhält differenzierte Klauseln für beide Zielgruppen.

4

AGB nach Abmahnung überarbeiten

Sie haben eine Abmahnung wegen fehlerhafter AGB oder Widerrufsbelehrung erhalten und müssen schnell nachbessern.

Beispiel: Ein Etsy-Verkäufer erhält eine Abmahnung wegen fehlender Widerrufsbelehrung. Der Prompt erstellt innerhalb von 15 Minuten eine vollständige, gesetzeskonforme Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular.

So nutzen Sie diesen Prompt

Schritt-für-Schritt-Anleitung für beste Ergebnisse.

  1. 1

    Kopieren Sie den Prompt in ChatGPT, Claude oder Gemini und beantworten Sie die Fragen zu Ihrem Geschäftsmodell.

  2. 2

    Fügen Sie Ihre bestehenden AGB vollständig ein, damit die KI jede Klausel einzeln prüfen kann.

  3. 3

    Arbeiten Sie die fünf Prüfungsbereiche nacheinander durch und notieren Sie die als ROT markierten Punkte.

  4. 4

    Übernehmen Sie die vorgeschlagenen Formulierungen als Entwurf und lassen Sie kritische Klauseln von einem Anwalt gegenlesen.

  5. 5

    Aktualisieren Sie Ihre AGB auf der Website und dokumentieren Sie das Änderungsdatum und die Versionsnummer.

Tipps für beste Ergebnisse

Beachten Sie diese Hinweise, um das Maximum aus dem Prompt herauszuholen.

  • Kopieren Sie Ihre kompletten AGB in den Chat -- je vollständiger die Analyse, desto wertvoller die Ergebnisse. Kürzen Sie nichts.

  • Fragen Sie explizit nach Branchenbesonderheiten. Ein Friseur hat andere AGB-Anforderungen als ein SaaS-Anbieter oder ein Bauunternehmer.

  • Lassen Sie sich die Widerrufsbelehrung separat nochmals prüfen -- fehlerhafte Widerrufsbelehrungen sind der häufigste Abmahngrund im E-Commerce.

  • AGB müssen nicht nur rechtssicher, sondern auch verständlich sein. Bitten Sie die KI, juristische Fachbegriffe in einfacher Sprache zu erklären.

Häufig gestellte Fragen

Antworten zu diesem Prompt und seiner Nutzung.

Sind AGB für mein Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben?

AGB sind grundsätzlich nicht gesetzlich vorgeschrieben -- Sie können auch ohne AGB Verträge schließen. Dann gelten aber die gesetzlichen Regelungen, die oft ungüntiger für den Unternehmer sind. Bei Online-Shops sind bestimmte Informationspflichten (Widerrufsbelehrung, Versandinformationen) jedoch Pflicht, und diese werden typischerweise in den AGB geregelt. In der Praxis sind AGB für jedes Unternehmen dringend empfohlen.

Kann ich AGB aus dem Internet kopieren und für mein Unternehmen verwenden?

Davon ist dringend abzuraten. Erstens können fremde AGB urheberrechtlich geschützt sein (Abmahngefahr). Zweitens passen sie nicht zu Ihrem spezifischen Geschäftsmodell und können unwirksame Klauseln enthalten. Drittens übernehmen Sie Fehler, die der ursprüngliche Verfasser gemacht hat. Nutzen Sie stattdessen diesen Prompt als Ausgangsbasis und lassen Sie das Ergebnis anwaltlich prüfen.

Wie oft sollte ich meine AGB aktualisieren?

Mindestens einmal jährlich sollten Sie Ihre AGB auf Aktualität prüfen. Zusätzlich ist eine Aktualisierung nötig bei: Änderung Ihres Geschäftsmodells, neuen gesetzlichen Anforderungen, relevanter neuer Rechtsprechung (z.B. BGH-Urteile zu AGB-Klauseln), oder nach einer erhaltenen Abmahnung. Dokumentieren Sie jede Änderung mit Datum und Versionsnummer.

Was passiert, wenn einzelne AGB-Klauseln unwirksam sind?

Unwirksame Klauseln fallen ersatzlos weg -- an ihre Stelle tritt die gesetzliche Regelung (Paragraph 306 BGB). Der Rest der AGB bleibt gültig (salvatorische Klausel). Das Problem: Die gesetzliche Regelung ist oft für den Unternehmer ungüntiger als eine wirksam formulierte AGB-Klausel. Zudem können unwirksame Klauseln durch Wettbewerber oder Verbraucherschutzvereine abgemahnt werden.

Professionelle Automatisierung

Lieber automatisieren lassen?

Dieser Prompt ist ein guter Anfang. Aber wenn Sie ganze Prozesse automatisieren wollen -- von Lead-Generierung über Kundenkommunikation bis Rechnungsstellung -- helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter.

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