Art. 4 KI-VO · seit 02.02.2025 verbindlich
KI-Kompetenznachweis für Steuerberater — Art. 4 KI-VO
Die Steuerberaterkammer kann jederzeit den Nachweis verlangen, dass alle Mitarbeiter mit KI-Kontakt geschult sind. Was eine prüfungs- feste Schulung enthält, welche Anbieter anerkannt sind und wie die Dokumentation aussehen muss.
Was reicht aus
- • Dokumentiertes Curriculum mit Lernzielen
- • Teilnehmer + Datum + Prüfungs-Ergebnis
- • Wiederholungs-Rhythmus (i.d.R. jährlich)
- • Tool-Bezug zur kanzleieigenen Landschaft
- • § 57 / § 62a StBerG explizit behandelt
Was NICHT reicht
- • "Wir nutzen DATEV-KI seit zwei Jahren"
- • 30-Min-YouTube-Video ohne Prüfung
- • Generische KI-Schulung ohne Tool-Bezug
- • Nur Inhaber geschult, nicht Mitarbeitende
- • Schulung erst nach StBK-Anfrage
Pflicht-Inhalte einer StBerG-konformen Schulung
- 1KI-VO Grundlagen: Art. 3 (Betreiber/Anbieter), Art. 4 (Kompetenz), Art. 5 (verbotene Praktiken), Anhang III (Hochrisiko)
- 2Risiken der eingesetzten Modelle: Halluzinationen, Bias, Trainings-Daten-Probleme, Reproduzierbarkeit
- 3DSGVO-Schnittstellen: Art. 22 (automatisierte Entscheidung), Art. 28 (AVV), Art. 35 (DSFA)
- 4§ 57 StBerG: Verschwiegenheit und KI — was darf rein, was nicht
- 5§ 62a StBerG: Datenverarbeitung + zulässige Auftragsverarbeitung
- 6§ 203 StGB: strafrechtliches Risiko bei ungesicherter Mandanten-Daten-Verarbeitung in US-Clouds
- 7Sichere Prompt-Patterns + Anonymisierung von Mandanten-Daten
- 8Kanzleieigene Tool-Landschaft (DATEV/Addison/Copilot/ChatGPT): Use-Case-Beispiele
Anerkannte Schulungs-Anbieter (Stand Mai 2026)
Fachberater-Institut DStV
KI-Module 2025/2026; Pflichtstunden-anrechenbar
IFU-Steuer-Akademie
KI-Schulungen mit Steuer-Praxis-Bezug
Endriss
Zertifizierter KI-Experte Steuer/Rechnungswesen
AI SEALS
Inhouse-Schulung mit Prüfung, branchen-spezifisch
Liste nicht abschliessend. Wichtiger als der Anbieter ist die Curriculum-Tiefe und die Dokumentationsqualität.
Was StBerG und StBK konkret von uns verlangen
§ 57 Abs. 2 StBerG — gewissenhafte Berufsausübung als Tool-Kenntnis-Pflicht. Die Bundessteuerberaterkammer legt § 57 Abs. 2 StBerG inzwischen so aus, dass die Pflicht zur gewissenhaften Berufsausübung auch die Kenntnis der eingesetzten Tools umfasst. Wer DATEV Belege online, DATEV Smart Login oder die KI-gestützte Lohn-und-Gehalt-Automatisierung produktiv im Steuerberatungsmandat nutzt, muss die Limitationen kennen — etwa die Belegerkennungs-Fehlerquote, die manuelle Nachkontroll-Pflicht und die Frage, ob automatisierte Vorschläge unter § 22 DSGVO fallen. Ohne Tool-Kenntnis keine gewissenhafte Berufsausübung.
§ 86 Abs. 4 StBerG — Fortbildungspflicht als Träger der KI-Kompetenz. Die Fortbildungspflicht aus § 86 Abs. 4 StBerG ist der natürliche Aufhänger für den KI-Kompetenznachweis nach Art. 4 KI-VO. Die meisten Kammern empfehlen mittlerweile, die jährlichen Fortbildungs-Stunden mit einem festen KI-Block zu hinterlegen, der sowohl die KI-VO als auch die kanzleieigene Tool-Landschaft abdeckt. Wer das verzahnt dokumentiert, erfüllt beide Pflichten mit einer einzigen Schulung — und die Steuerberaterkammer findet im Berufsaufsichts-Fall alle Unterlagen an einer Stelle, ohne zwei separate Akten anlegen zu müssen.
BStBK-Hinweise Mai 2025 und DStV-Stellungnahmen.Die Bundessteuerberaterkammer hat im Mai 2025 ergänzende Hinweise zur KI-Nutzung in Steuerberatungskanzleien veröffentlicht. Der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) hat parallel Stellungnahmen zur AVV-Pflicht bei Cloud-KI und zur Frage publiziert, ab wann ein KI-Anbieter als externe Hilfsperson im Sinne von § 62a Abs. 3 StBerG einzuordnen ist. Beide Quellen verlangen explizit, dass die kanzleieigene Mandantenbeziehungs-Praxis Teil des Kompetenz- Nachweises ist — nicht abstrakte KI-Folien, sondern konkrete Mandantenakten-Workflows mit DATEV-Bezug und AO-Pflichten-Mapping.
Honorar-StBG und Vergleich zu anderen Berufsständen. In Honorarsteuerberatungs-Gesellschaften (Honorar-StBG) mit angeschlossenen freien Mitarbeitern muss die Kompetenzpflicht vertraglich beim Auftraggeber verankert werden, sonst entstehen Lücken — relevant bei der Praxiswert-Bewertung im Verkaufsfall. Der Vergleich zur HUK-Pflicht der Versicherungsmakler oder zur Fortbildungs-Verpflichtung anderer freier Berufe zeigt: Die Steuerberater haben mit § 86 Abs. 4 StBerG bereits den Dokumentations-Rahmen, der das Kompetenz-Reporting nach Art. 4 KI-VO ohne Doppelarbeit erfüllen lässt. Wer den Rahmen nutzt, spart Aufwand und reduziert das Berufsaufsichts-Risiko.
Praxis-Curriculum für eine 5-MA-Kanzlei
So sieht ein BStBK-prüffestes Curriculum für eine durchschnittliche Steuerberatungskanzlei mit fünf Mitarbeitenden aus. Vier Module, insgesamt rund 4,5 Stunden, jährlich wiederholt, in die Fortbildungs-Dokumentation nach § 86 Abs. 4 StBerG eingebettet.
Modul 1 · 60 Minuten
KI-VO Art. 4 Pflicht-Grundlagen
Einordnung der KI-VO seit 02.02.2025: was Art. 3 (Betreiber/ Anbieter), Art. 4 (Kompetenz), Art. 5 (verbotene Praktiken) und Anhang III für eine Steuerberatungskanzlei bedeuten. Die Kanzlei ist in nahezu allen Konstellationen Betreiberin, nicht Anbieterin — was die Pflichten-Liste deutlich verkürzt, aber die Kompetenz-Pflicht aus Art. 4 nicht aufhebt.
Übersetzung in die Mandantenbeziehung: Welche Tool-Klassen fallen unter Anhang III, welche nicht? Praxisrelevant für die Steuerberater fast nur die Kategorien rund um Beschäftigung (bei Lohn-und-Finanzbuchhaltung-Mandaten mit HR-Bezug) und Kreditwürdigkeits-Bewertung. Reine Belegerkennung in DATEV Belege online ist kein Hochrisiko-System — die Kompetenz- Pflicht greift trotzdem.
Modul 2 · 90 Minuten Live-Walkthrough
DATEV-KI-Module konkret
Live-Walkthrough durch die konkret eingesetzten DATEV-Module: DATEV Belege online mit Beleg-Klassifikation und Konten-Vorschlag, DATEV Smart Login mit biometrischer Authentifizierung und Mandanten-Zugriff, sowie die Lohn-und-Gehalt-Automatisierung. Pro Modul werden die KI-gestützten Schritte sichtbar gemacht — wo entstehen Vorschläge, wo greift menschliche Kontrolle?
Praxis-Test mit einem anonymisierten Mandanten-Beleg: das Team schaut zu, wie die Belegerkennung läuft, an welcher Stelle die Konten-Vorschläge plausibel sind und wo regelmässig nachjustiert werden muss. Dokumentations-Pflicht nach § 147 AO wird parallel besprochen — welcher KI-Verarbeitungsschritt muss in der Mandantenakte als solcher kenntlich sein, welcher nicht?
Modul 3 · 90 Minuten
ChatGPT-Nutzung mit Mandantenbezug
Was darf in ChatGPT, Microsoft Copilot oder vergleichbare Cloud-KI rein — und was nicht? Klärung der § 62a StBerG-Grenzen und der BStBK-Hinweise von Mai 2025 zur AVV-Pflicht. Konkret: Konsumenten-ChatGPT ohne Team-/Enterprise-Vertrag scheidet für Mandantendaten aus, ChatGPT Enterprise mit Zero-Retention und AVV ist Grenzfall — die Mandanten-Information ist Pflicht.
Sichere Prompt-Patterns: Anonymisierung vor Eingabe, Trennung von Mandantenstamm-Daten und Sach-Beschreibung, niemals ganze Mandantenakten oder Belegstapel hochladen. Praktische Anonymisierungs-Templates für typische Steuer- Recherchen, Vertragsformulierungs-Hilfe und allgemeine Rechercheaufgaben werden gemeinsam durchgegangen und in die kanzleieigene Prompt-Bibliothek übernommen.
Modul 4 · 45 Minuten
Dokumentations-Pflicht nach § 147 AO bei KI-Einsatz
§ 147 AO verlangt die Aufbewahrung von Buchführungs- und Aufzeichnungsunterlagen, und genau dort wirkt KI-Einsatz auf zwei Ebenen: einerseits in der Belegerkennung und Vorerfassung, andererseits bei automatisierten Buchungs- Vorschlägen. Beide Schritte müssen so dokumentiert sein, dass die spätere Außenprüfung den menschlichen Kontroll-Schritt nachvollziehen kann — KI als Hilfe, nicht als Ersatz.
Konkrete Umsetzung in der Kanzlei: Jeder KI-gestützte Verarbeitungsschritt erhält einen Vermerk in der Mandantenakte, der Tool, Verarbeitungs-Zweck und kontrollierende Person ausweist. DATEV bietet dafür eigene Felder, bei freien Tools wird ein Standard-Textbaustein in das interne Dokumenten-Management eingebunden. So sind AO-Pflichten und KI-VO-Kompetenz-Nachweis in einer Spur erledigt.
FAQ
Was muss die Kompetenz-Schulung inhaltlich abdecken?
Vier Achsen müssen abgedeckt sein. Erstens: KI-VO-Grundlagen — Art. 3, 4, 5 und Anhang III, plus die Frage, ob die Kanzlei als Betreiberin oder Anbieterin auftritt. Zweitens: Steuerberater-Berufsrecht — § 57 Abs. 2 StBerG (gewissenhafte Berufsausübung umfasst Kenntnis der eingesetzten Tools), § 62a StBerG (Datenverarbeitung) und § 86 Abs. 4 StBerG (Fortbildungspflicht). Drittens: DSGVO + § 147 AO bei KI-gestützter Buchhaltungs-Dokumentation. Viertens: konkrete Tool-Landschaft der Kanzlei — DATEV Belege online, DATEV Smart Login, Lohn und Gehalt, plus ChatGPT/Copilot-Use-Cases mit Mandantenbezug. Die BStBK-Hinweise von Mai 2025 verlangen Tool-spezifische Anteile, nicht nur generische KI-Folien.
Welche Anbieter sind StBerG-konform?
Anerkannt im Sinne der Fortbildungspflicht aus § 86 Abs. 4 StBerG sind unter anderem: Fachberater-Institut des DStV mit KI-Modulen, die DStV-Mitglieder auf Fortbildungs-Stunden anrechnen lassen können; IFU-Steuer-Akademie mit Steuerberatungsmandat-Fokus; Akademien der einzelnen Landes-Steuerberaterkammern (kammerabhängig, Berlin, München, Düsseldorf melden bereits eigene KI-Curricula); Endriss als Zertifizierter KI-Experte Steuer/Rechnungswesen; sowie spezialisierte Inhouse-Angebote. Die Kammer prüft nicht den Anbieter, sondern die Curriculum-Tiefe — die Dokumentation muss Lernziele, Inhalte, Prüfung und Kanzlei-Tool-Bezug ausweisen.
Reicht das DATEV-Webinar zur KI-VO?
Ein DATEV-Webinar allein reicht in der Regel nicht aus. Es deckt die DATEV-Produkt-Seite ab — DATEV Belege online, DATEV Smart Login, Lohn-und-Gehalt-Automatisierung — aber nicht das Berufsrecht der Steuerberater. Art. 4 KI-VO verlangt Tool-spezifische plus berufsrechtliche Vertiefung. Wer ChatGPT, M365 Copilot oder eigenständige Mandantenbeziehungs-Tools nutzt, hat damit Lücken. Praxis-Empfehlung: DATEV-Webinar als Basisbaustein anrechnen, dann ergänzen durch ein Modul zu § 57/§ 62a/§ 86 StBerG und ein Modul zu nicht-DATEV-Tools mit Mandantenbezug. Erst dann ist das Curriculum BStBK-prüffest.
Wie oft muss die Schulung wiederholt werden?
Die KI-VO selbst nennt keine Frequenz. In der Steuerberatungs-Praxis hat sich jährlich etabliert, getriggert durch drei Ereignisse: (a) neue oder ersetzte Tools in der Kanzlei-Landschaft, (b) wesentliche Modell-Updates der eingesetzten KI-Provider, (c) neue BStBK- oder DStV-Verlautbarungen oder Kammer-Rundschreiben. Empfehlung: Q1 jeden Jahres Auffrischung plus ad-hoc bei Trigger. Wer die Fortbildungspflicht aus § 86 Abs. 4 StBerG ohnehin dokumentiert, integriert das KI-Modul als jährlich wiederkehrenden Block — das spart Dokumentations-Aufwand und macht die Wiederholung Teil des bestehenden Kammer-Reportings.
Wer muss geschult werden — auch externe Hilfspersonen?
Alle Personen, die im Auftrag der Kanzlei mit KI in Berührung kommen, fallen unter Art. 4 KI-VO. Das umfasst Steuerfachangestellte, Bilanzbuchhalter, Lohn-und-Finanzbuchhaltung-Kräfte, Praktikanten und Werkstudenten. Externe Hilfspersonen nach § 62a Abs. 3 StBerG sind ebenfalls erfasst, sobald sie auf KI-gestützte Mandantenakten zugreifen — typischerweise externe Lohnbuchhalter oder Buchhaltungs-Dienstleister. Reine Büro-Service-Kräfte ohne KI-Kontakt bleiben aussen vor. Bei Honorar-StBG mit angeschlossenen freien Mitarbeitern muss in der Honorar-Vereinbarung geregelt sein, dass die Kompetenzpflicht beim Auftraggeber liegt, sonst entstehen Lücken bei der Praxiswert-Bewertung.
Was sagt die Bundessteuerberaterkammer zur KI-Nutzung mit Mandantendaten?
Die BStBK hat im Mai 2025 ergänzende Hinweise veröffentlicht, die § 57 Abs. 1 StBerG (Verschwiegenheit) und § 62a StBerG (Datenverarbeitung) auf KI-Tools anwenden. Kernpunkte: Mandantendaten dürfen nur in KI-Systeme fließen, für die ein wirksamer AVV nach Art. 28 DSGVO besteht, die Trainingsverwendung der Eingaben vertraglich ausgeschlossen ist und der Verarbeitungsort den Anforderungen aus § 62a Abs. 2 StBerG genügt. Frei zugängliche ChatGPT-Konsumenten-Konten genügen dem nicht. Der DStV hat in einer Stellungnahme von April 2025 ergänzt, dass auch die Mandantenakte selbst — nicht nur einzelne Datenpunkte — als Schutzgegenstand zu betrachten ist. Praktisch heisst das: kein Hochladen ganzer Belege oder Lohnabrechnungen in unbedachte Cloud-KI.
Reicht ein DATEV-Webinar als Kompetenznachweis?
Nein, ein einzelnes DATEV-Webinar ist nicht ausreichend, auch wenn DATEV selbst die KI-Module gut dokumentiert. Die Kompetenzpflicht nach Art. 4 KI-VO verlangt drei Komponenten: Wissen über das System (das deckt DATEV ab), Wissen über die rechtliche Einbettung im Steuerberatungsmandat (StBerG, AO-Pflichten, BStBK-Hinweise) und Wissen über die kanzleieigene Anwendungspraxis. Wer nur DATEV nutzt, hat zumindest den ersten Teil erschlagen — wer zusätzlich ChatGPT, Microsoft Copilot oder spezielle Mandantenbeziehungs-Tools fährt, muss diese ebenfalls in der Schulung abbilden. Die Steuerberaterkammer prüft im Zweifel das Gesamt-Curriculum, nicht einzelne Webinar-Teilnahmen.
Wie verhalten wir uns bei einer Kammer-Berufsaufsichts-Prüfung zur KI-Kompetenz?
Die Steuerberaterkammer kann im Rahmen der Berufsaufsicht nach § 76 StBerG den Nachweis der KI-Kompetenz verlangen. Vorzulegen sind: dokumentiertes Curriculum mit Lernzielen, Teilnehmerlisten mit Datum und Prüfungs-Ergebnis, Wiederholungs-Rhythmus, Bezug zur kanzleieigenen Tool-Landschaft (DATEV-Module, ggf. ChatGPT/Copilot), sowie der Nachweis, dass auch externe Hilfspersonen erfasst sind. Praktisch: alle Unterlagen in einem Kammer-Ordner zentral halten, parallel zur Fortbildungs-Dokumentation nach § 86 Abs. 4 StBerG. Wer beides verzahnt, hat bei einer Anfrage einen einzigen Aktenordner zu öffnen — was im Berufsaufsichts-Verfahren erfahrungsgemäss den Unterschied zwischen formloser Anfrage und Beanstandung macht.
Hinweis zum Leistungsumfang
Das AI-Act-Compliance-Kit ist eine technisch-organisatorische Hilfestellung zur Umsetzung der KI-Kompetenzpflicht nach Art. 4 der EU-Verordnung 2024/1689 (KI-VO) und ersetzt keine Rechtsberatung. Vorlagen, Schulungsinhalte und Dokumentationen sind redaktionell sorgfältig erstellt, können aber den Einzelfall nicht ersetzen. Für eine rechtsverbindliche Bewertung Ihrer konkreten Situation empfehlen wir die Hinzuziehung einer Rechtsanwältin oder eines Rechtsanwalts mit Schwerpunkt IT- und Versicherungsrecht. Stand der Inhalte: Mai 2026, Quelle: Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-VO).